Archiv für Oktober 2011

Seminar und Workshop „Charisma in der Patientenführung“ mit Martin Simmel

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die gelungene Patientenführung ist die Grundlage für unseren Behandlungserfolg. Nicht nur bei Schmerzenpatienten, auch bei unseren alltäglichen Patienten.

Diplom-Psychologe Martin Simmel, mit dem ich zusammen niedergelassen bin und mit dem zusammen ich das Buch „Charisma in der Patientenführung“ geschrieben habe, bietet für diese Thematik nun zwei Veranstaltungen an:

Das Seminar „Charisma in der Patientenführung“ für Ärzte und Zahnärzte am 11. und 12. November, hier mehr … und
den Workshop „Charisma in der Patientenführung“ für Helferinnen und Helfer in der Arzt-/Zahnarztpraxis am 25. und 26. November, hier mehr …

Unser Charisma-Konzept basiert auf dem Kommunikationskonzept des amerikanischen Kommunikationsexperten Michael Grinder. Es hat sich in der Praxis sehr bewährt und erleichert den Umgang auch mit schwierigen Patienten wesentlich.

Vielleicht haben Sie Lust …
Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Wieder ein spannendes Seminar mit Professor Breul am 16. und 17. Dezember in München …

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wann immer Professor Rainer Breul ein Seminar ausschreibt, empfehle ich es in meinem Netzwerk. Er ist einer der wenigen Anatomen, der die anatomischen und funktionellen Zusammenhänge des kraniomandibulären Systems innerhalb des Fasziensystems ernst nimmt und diadaktisch perfekt darstellt.

Diesmal geht es um „Das Geheimnis unseres Craniums“. Hier der Link zur genauen Beschreibung des Seminars: http://nymphenburger-seminare.de/das-geheimnis-unseres-craniums/

Hier der Link zur Anmeldung: http://www.nymphenburger-seminare.de/wp-content/uploads/2011/03/Anmeldeformular-SEMINARE.pdf

Ich habe mich schon angemeldet und freue mich, wenn wir uns in München treffen.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse – Teil 3: Gewebeverlässlichkeit

Dienstag, 18. Oktober 2011

In diesem Weblog-Post kommen wir zur dritten und entscheidenden Frage der Instrumentellen Form- und Funktionsanalyse: Wie verlässlich ist die Unterkieferposition, die wir registriert haben? Mit anderen Worten: Zeigt uns das Registrat tatsächlich eine Unterkieferposition an, die für den Patienten beschwerdefrei ist?

Nach meiner Meinung ist die Verlässlichkeit des Registrats nicht so sehr von der Methode oder vom Behandler abhängig wie vom Zustand der registrierten Gewebe: Bei Patienten mit myofaszialen Schmerzen, Muskelverspannungen, Formstörungen der Gelenke und Gelenkentzündungen, Körperfehlhaltungen oder ausgeprägten Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien wird kein noch so erfahrener Behandler mit keiner noch so ausgeklügelten Methode ein Registrat nehmen können, auf das er sich prospektiv voll verlassen kann.

Wodurch kann die Verlässlichkeit der Gewebe beeinträchtigt werden?

Form und Funktion von Geweben hängen aus systemischer Sicht von den Rahmenbedingungen ab, die sie zu regulieren, adaptieren und kompensieren haben. Irritierende und belastende Rahmenbedingungen führen zu Form- und Funktionsstörungen. Für die an der zentrischen Kondylenposition beteiligten Gewebe sind folgende belastenden Bedingungen von besonderer Bedeutung:

  • Psycho-emotionaler Stress und entsprechend hohe Krafteinleitung beim Knirschen und Pressen
  • Zahnfehlstellungen und Dysgnathien
  • Mikrokontrakturen und Beweglichkeitseinschränkungen in allen Schichten des Fasziensystems (auch im Kraniomandibulären System selbst)
  • Fehlfunktionen der Augenmuskeln (Winkelfehlsichtigkeit)
  • Fehlfunktionen der Fußgewölbemuskulatur

Wie können wir die Verlässlichkeit der Gewebe beurteilen?

Als Hinweise aus fehlende Verlässlichkeit der beteiligten Gewebe gelten für uns folgende Kriterien:

  • Schmerzen in den Kiefergelenken (aufgrund von Arthritis, Kapsulitis oder aktivierter
    Arthrose) und in der Kaumuskulatur (myofasziale Schmerzen)
  • Diskopathien im Kiefergelenk (partielle oder vollständige Diskusluxationen)
  • druckschmerzhafte Muskulatur im Gesichts-, Kopf-, Hals- und Nackenbereich
  • neuralgische und neuralgiforme Schmerzen des Nervus trigeminus
  • motorische Fehlfunktion des Nervus trigeminus
  • ausgeprägter Bruxismus (abradierte Zahnhartsubstanz, Rezessionen der Gingiva, Zahneindrücke in Zunge und Wange)
  • ausgeprägte Zahnfehlstellungen und Dysgnathien
  • Dysfunktionen der Lippe, Zunge und Wange
  • ungenügende Reproduzierbarkeit von Kondylenpositionen

Die Reproduzierbarkeit der Kondylenposition können wir ganz einfach dadurch testen, dass wir drei oder mehr Registrate nehmen und diese im Artikulator mit Hilfe der Split-Cast-Methode überprüfen. Auch elektronische Hilfsmittel (in unserer Praxis wenden wir den Bluefox Freecorder an) eignen sich zur Überprüfung der Reproduzierbarkeit der Kondylenposition: Kann der vorbehandelte N. trigeminus in einem vorbehandelten Fasziensystem die Kaumuskulatur so steuern, dass auf einem frontalen Jig mehrmals hintereinander nahezu dieselbe Unterkieferposition eingenommen wird, dann gehen wir von einem verlässlichen Gewebe aus und damit von einem verlässlichen Registrat.

Wie können wir die Verlässlichkeit der Gewebe herstellen?

Wenn allerdings Hinweise für fehlende Verlässlichkeit der beteiligten Gewebe bestehen und keine reproduzierbare Kondylenposition vorliegt, dann müssen wir erst Maßnahmen ergreifen, die verlässliche Gewebe schaffen: Eliminierung irritierender und belastender Rahmenbedingungen und Wiederherstellung einer möglichst normalen Form und Funktion der beteiligten Gewebe. Dazu stehen uns folgenden Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Jig-Schiene und Stress-Management-Training bzw. Entspannungstraining
  • Kieferorthopädie
  • Physiotherapie
  • Optometrie
  • Propriozeptive Einlagen

Wenn wir trotz dieser Maßnahmen keine verlässliche Unterkieferposition finden, dann müssen wir eine therapeutische Position festlegen (hier hat sich in unserer Praxis das CAR-Gerät aus dem Bluefox-Freecorder-System hervorragend bewährt) und mit Hilfe einer Stabilisierungsschiene dem Gewebe anbieten. Diese Schienentherapie wird weiter von entsprechenden Behandlungen zur Herstellung der Gewebeverlässlichkeit begleitet. Nach drei bis sechs Monaten führen wir dann eine erneute Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse durch. Es hängt sowohl von der Qualität der therapeutischen Position als auch von der Qualität der Begleitbehandlungen ab, ob eine verlässliche Unterkieferposition erreicht werden kann.

Im nächsten Weblog-Post beschäftigen wir uns mit den bildgebenden Verfahren der Form- und Funktionsanalyse des kraniomandibulären Systems.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Netzwerk-Symposium „Craniomandibuläre Dysfunktionen – CMD erfolgreich untersuchen und behandeln im interdisziplinären Netzwerk“ am 19. November 2011 im Universitätsklinikum in Regensburg

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Kausystem ist anatomisch und funktionell eng vernetzt mit anderen Teilen des Stütz- und Bewegungsapparats. Deshalb können Form- und Funktionsstörungen des Kausystems andere Teile des Stütz- und Bewegungsapparats belasten – und umgekehrt. Nicht nur Kaumuskel- und Kiefergelenkschmerzen, sondern auch Kopfschmerzen und Migräne, Nacken-, Schulter- und Armschmerzen, HWS-Syndrom und Rückenschmerzen, Tinnitus und Schwindel entstehen häufig aufgrund von Belastungen durch Form- und Funktionsstörungen des Kausystems.

Aufgrund dieser Zusammenhänge können solche Beschwerden nur in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Zahnärzten/Kieferorthopäden mit
Physiotherapeuten und Osteopathen, Orthopäden, Psychologen und anderen Therapeuten erfolgversprechend behandelt werden.

Die Referenten unseres Netzwerk-Symposiums sind ärztliche und zahnärztliche Praktiker, die über eine große Erfahrung in der interdisziplinären Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems verfügen und in ihren Vorträgen kompetent über die Details ihrer praktischen Arbeit und Zusammenarbeit berichten.

Bitte informieren Sie sich hier über das Programm des Netzwerk-Symposiums.

Ich lade Sie recht herzlich ein, an unserem Symposium teilzunehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt nur € 125 (inklusive MwSt sowie Pausen- und Mittagsverpflegung).

Bitte benutzen Sie zur Anmeldung dieses Formular.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse – Teil 2: Registrierung der zentrischen Unterkieferrelation

Dienstag, 11. Oktober 2011

Im zweiten Schritt der Instrumentellen Form- und Funktionsanalyse beantworten wir die Frage nach der räumlichen Lage des Unterkiefers in Relation zum Oberkiefer mit Hilfe eines Bissregistrats und der Montage eines Unterkiefermodells in einen Artikulator – und zwar nach systemischer Vorbehandlung.

Das Bissregistrat muss in zentrischer Kondylenposition erfolgen. Diese Position nehmen die Kondylen automatisch dann ein, wenn physiologische funktionelle und externe Kräfte auf die beteiligten Gewebe wirken. Dies können wir nur durch eine entsprechende Vorbehandlung sicherstellen. In der zentrischen Kondylenposition müssen nach Abschluss unserer Behandlung die Zähne des Patienten in bestmöglicher Okklusion zusammenpassen. Wir sprechen dann von zentrischer Okklusion.

Die Vorbehandlung muss belastende Rahmenbedingungen eliminieren und Form und Funktion der beteiligten Gewebe bestmöglich wiederherstellen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die enorm hohen Kräfte beim nächtlichen Zähneknirschen. Sie müssen unbedingt vermieden werden. Dies geschieht in unserer Praxis durch das
nächtliche Tragen einer Jig-Schiene sowie der Durchführung eines Stress-Management-Trainings bei unserem Psychologen bzw. eines Entspannungstrainings, das der Patient eigenverantwortlich absolviert. Form- und Funktionsstörungen des Fasziensystems werden durch physiotherapeutische oder ähnliche Methoden vorbehandelt.

Der Patient wird morgens um 8 Uhr zur Vorbehandlung in der eigenen Praxis oder der Praxis eines entsprechenden Therapeuten einbestellt. Er hat die ganze Nacht vorher seine Jig-Schiene getragen und sie im Mund belassen. Auf sein Frühstück hat er verzichtet. Auch während der Vorbehandlung bleibt die Jig-Schiene im Mund. Erst kurz vor der Bissnahme wird sie herausgenommen und sofort durch einen vorbereiteten frontalen Kunststoff-Jig ersetzt. Der Patient sitzt aufrecht auf der Vorderkante eines normalen Stuhls. Er lehnt sich nicht an. Seine Unterkieferfrontzähne ruhen auf dem frontalen Jig. Wenn der Patient propriozeptive Einlagesohlen besitzt, die ihm nach eigener Einschätzung gut tun, dann registrieren wir die Unterkieferposition nicht im Sitzen, sondern im Stehen.

Der Behandler sitzt oder steht genau vor dem Patienten und gibt ihm folgende Anweisungen: „Spüren Sie den Kontakt Ihrer Unterkieferfrontzähne auf dem Jig! Schieben Sie Ihren Unterkiefer auf dem Jig langsam nach vorne und wieder nach zurück … vor … und zurück … ganz nach hinten … bleiben Sie hinten! Öffnen Sie jetzt ganz leicht den Mund! <mit Daumen und Zeigefinger anzeigen> Klappern Sie jetzt ganz leicht mit Ihren Zähnen auf dem Jig! Stop! Halten Sie den Kontakt auf dem Jig!“ Alternativ: „Schlucken Sie und halten Sie den Kontakt auf dem Jig!“

Diese Position wird mit einem Silikonmaterial verschlüsselt. Mit Hilfe dieses Registrats wird nun auch das Unterkiefermodell im Artikulator montiert. Bevor wir aber im Artikulator die Unterkieferposition in Relation zum Oberkiefer beurteilen, stellt sich eine wichtige Frage: „Wie verlässlich ist das Registrat? Zeigt es uns tatsächlich eine Unterkieferposition an, die für den Patienten beschwerdefrei ist?“ Dieser Frage gehen wir im nächsten Weblog-Post nach.

Herzliche Grüße
Erich Wühr

Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse

Dienstag, 04. Oktober 2011

Teil 1: Einführung und Krafteinleitungsebene

Bei der Instrumentellen Form- und Funktionsanalyse untersuchen wir Form und Funktion des Kausystems mit Instrumenten: Gesichtsbogen, Artikulator und Gipsmodelle. Sie ist im Rahmen der Kraniofazialen Orthopädie indiziert, wenn

  • die Probebehandlung mit der Jig-Schiene erfolgreich war und
  • der Patient angibt, dass er morgens, wenn er die Jig-Schiene herausnimmt, seinen „normalen“ Biss nicht findet.

Wenn allerdings ausgeprägte Formstörungen im Sinne von Zahnfehlstellungen oder Kieferanomalien vorliegen (Tiefbiss/Deckbiss, frontal oder seitlich offener Biss, frontaler oder seitlicher Kreuzbiss, einseitige oder beidseitige Distalokklusion), verzichten wir auf eine Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse und leiten sofort eine kieferorthopädische Behandlung ein.

Die Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse beantwortet uns vor allem folgende Fragen:

  1. Wie ist (derzeit) die räumliche Lage des Oberkiefers im Schädelgefüge? In Relation zu den Ossa temporalia?
  2. Wie ist (derzeit) die räumliche Lage des Unterkiefers in Relation zum Oberkiefer nach systemischer Vorbehandlung und wie verlässlich ist sie?

Zur Beantwortung der ersten Frage legen wir einen arbiträren Gesichtsbogen an: Der Gesichtsbogen wird an der Camper’schen Ebene ausgerichtet. Die Camper’sche Ebene ist definiert durch die Tragusspitzen am linken und rechten Ohr und durch den Subnasalpunkt. Ein Gipsmodell des Oberkiefers wird so in den Artikulator montiert, dass das Oberteil des Artikulators zur Camper’schen Ebene parallel ist. Mit Hilfe eines rechtwinkligen Kauebenentisches können wir beurteilen, wie die Kauebene des Oberkieferzahnbogens zur Camper’schen Ebene (also in Relation zu den Ossa temporalia) im Gefüge der Schädelknochen liegt.

Begründung: An der Kaufläche des Oberzahnbogens werden die funktionellen Kräfte beim Kauen, Schlucken, Knirschen und Pressen in das Gefüge der Schädelknochen eingeleitet. Die Kräfte werden orthognath eingeleitet, wenn die Kaufläche des Oberkieferzahnbogens parallel zur Camper’schen Ebene liegt; sie werden dysgnath eingeleitet, wenn dies nicht der Fall ist. In jedem Fall müssen die eingeleiteten Kräfte von der Hals- und Nackenmuskulatur kompensiert werden. Die geringen Kräfte beim Kauen und Schlucken fordern die Kompensationsfähigkeit der Hals- und Nackenmuskeln kaum. Die hohen Kräfte beim Knirschen und Pressen jedoch belasten diese Muskeln sehr, vor allem wenn zusätzlich eine dysgnathe Krafteinleitung vorliegt, weil die Kaufläche des Oberkiefers nicht parallel zur Camper’schen Ebene liegt. Diese Belastung kann sich in den Schultergürtel und in den Rücken fortsetzen.

Unsere Ausgangsfrage war: Was müssen wir als Praktiker über das Kiefergelenk wissen? Hier meine Antwort darauf:

Die Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse ist indiziert, wenn die Probebehandlung mit der Jig-Schiene erfolgreich war und der Patient angibt, dass er morgens, wenn er die Jig-Schiene herausnimmt, seinen „normalen“ Biss nicht findet. Sie
beantwortet uns die Fragen, wie der Oberkiefer im Schädelgefüge eingelagert ist, wie nach systemischer Vorbehandlung der Unterkiefer in Relation zum Oberkiefer liegt und wie verlässlich diese Lage ist. In einem ersten Schritt montieren wir mit Hilfe eines arbiträren Gesichtsbogens ein Oberkiefermodell in Relation zur Camper’schen Ebene und beurteilen, ob die funktionellen Kräfte beim Kauen, Schlucken, Knirschen und Pressen orthognath oder dysgnath in den Nacken eingeleitet werden.

Im nächsten Weblog-Post beschreibe ich, wie wir nach systemischer Vorbehandlung die Unterkieferrelation bestimmen.

Herzliche Grüße

Ihr Erich Wühr

Meine Empfehlung: Kurse zur Physiotherapie im Kausystem

Sonntag, 02. Oktober 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich bin auf einen sehr interessanten Anbieter für Physiotherapiekurse gestoßen:  http://www.fobi-akademie.de/besucherApp/misc/std_page.php?id=148&nav=145 Ich habe mich mit dem Initiator und Betreiber dieser Fortbildungskademie, Herrn Markus Pschick, getroffen und mir von ihm seine Präsentationen und sein didaktisches Konzept zeigen lassen.

Besonders empfehlenswerts sind die Kurse zu CMD, Atlas-Therapie und der so genannte Kettenkurs, bei dem die Behandlung entlang von Muskel- und Faszienketten gelehrt wird. Diese Kurse halte ich für so gut, dass ich sie für die Zertifizierung „Kraniofaziale Orthopädie für Physiotherapeuten“ und der damit verbundenen Aufnahme in unser Therapeutenverzeichnis anerkenne.

Die Kurse sind aber nicht nur für Physiotherapeuten geeignet, sondern auch für Zahnärzte und Kieferorthopäden interessant, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten der Physiotherapie verschaffen wollen.

Darüberhinaus sind diese Kurse mit € 125,- sehr preisgünstig.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Übermorgen folgt der nächste Artikel unserer Kiefergelenksserie …