Mit ‘Muskel- und Gelenkschmerzen’ getaggte Artikel

CMD – ein unglücklicher und irreführender Begriff hat sich durchgesetzt!

Mittwoch, 13. März 2013

Ja, leider! Der Begriff „CMD“ ist in aller Munde. Nicht nur bei Zahnärzten und Kieferorthopäden, auch bei Physiotherapeuten, Osteopathen und Ärzten, sogar Patienten verwenden diesen Begriff: „Ich habe CMD!“

Die Abkürzung „CMD“ steht für „Craniomandibuläre Dysfunktionen“, ursprünglich im Amerikanischen für „craniomandibular disorders“, und um das „D“ in der Abkürzung beizubehalten hat man aus „disorders“ im Deutschen „Dysfunktionen“ gemacht. Nebenbei bemerkt: „disorders“ meint natürlich auch Formstörungen.

Aber: Dysfunktionen (und Formstörungen) sind Befunde und keine Erkrankungen! Und Befunde sind nicht automatisch behandlungswürdig: Form- und Funktionsstörungen finden wir in jedem Kauorgan. Es gibt kein strukturell und funktionell perfektes Kauorgan. Und damit sind wir bei einem echten Problem der täglichen (und weltweiten) Praxis der so genannten „CMD-Behandlungen“: Muskel- und Gelenkschmerzen (auch Kiefergelenk- und Kaumuskelschmerzen) können nozizeptiv, neuropathisch und/oder psychogen (somatoform) sein. Bei neuropathischem und psychogenen Schmerzen sind Schmerzmediziner (Neurologen, Anästhesisten) bzw. Psychotherapeuten und Psychosomatiker zuständig und nicht wir Zahnärzte und Kieferorthopäden. Auch wenn wir bei diesen Patienten CMD finden, dürfen wir nicht behandeln, sondern müssen sie der grundlegenden Therapie zuführen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Verwendung des irreführenden Begriffs „CMD“ hat zu vielen falschen und überflüssigen Behandlungen geführt und tut es noch. Ich appelliere deshalb an Sie: Verwenden Sie nicht mehr den Begriff „CMD“! Nennen Sie das Kind bei seinem richtigen Namen: Wir behandeln myofasziale Schmerzen oder Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems! Und unterscheiden Sie entsprechend der modernen Neurophysiologie des Schmerzes zwischen nozizeptiven, neuropathischen und psychogenen Schmerzen. Bei neuropathischen und psychogenen Schmerzen sind wir Zahnärzte und Kieferorthopäden nicht zuständig – und wenn noch soviele „CMD“ vorliegen …

Ich darf Sie an meine Weblog-Posts erinnern:

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

2-Tages-Seminar mit Erich Wühr

Dienstag, 29. Januar 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich darf Sie heute auf mein Seminar Kraniofaziale Orthopädie am 22. und 23. Februar in Bad Kötzting hinweisen. Es ist ein interdisziplinäres Seminar und richtet sich nicht nur an Zahnärzte und Kieferorthopäden, sondern auch an Physiotherapeuten und Osteopathen, Orthopäden, Psychologen und alle anderen Ärzte; Heilpraktiker und Therapeuten, die mit uns zusammen Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems behandeln wollen.

Hier können Sie die ausführliche Beschreibung des Seminars und ein Anmeldeformular herunterladen:

Ich freue mich, wenn wir uns im Februar in Bad Kötzting treffen werden. Rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen zum Seminar haben: 09941-1706

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

 

Grenzstrangbehandlung mit Matrix-Rhythmus-Therapie bei Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Netz-Werk-Medizin GmbH hat uns einen Artikel von Dr. Ulrich Randoll zur Verfügung gestellt. Er beschreibt, wie mit Matrix-Rhythmus-Therapie bei Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen der Grenzstrang behandelt wird: Artikel herunterladen

Viel Spaß beim Lesen und herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Seminar „Kraniofaziale Orthopädie“ am 23. und 24. November in München

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 23. und 24. November halte ich mein letztes Seminar „Kraniofaziale Orthopädie“ in diesem Jahr. Veranstalter ist Nymphenburger Seminare in München.

Bei diesem Seminar ist mir wichtig, nicht nur Zahnärzte und Kieferorthopäden anzusprechen, sondern auch unsere Netzuwerkpartner, ohne die wir Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems nicht erfolgreich und nachhaltig behandeln können. Deshalb stelle ich in diesem Seminar dieses interdisziplinäre Konzept so vor, dass die Teilnehmer nach dem Seminar in der Lage sind, es in ihrer Praxis und in ihrem Netzwerk umzusetzen.

Hier können Sie sich näher informieren und anmelden.

Ich freue mich, wenn wir uns in Münschen treffen.
Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Propriozeptiver Input für die Gleichgewichtsregulation

Mittwoch, 14. März 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

von den drei pathogenetischen Wegen, wie sich okklusale Formstörungen belastend auf Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kausystems auswirken können, habe ich im letzten Weblog-Post den Bruxismus beschrieben. Heute geht es um die Bedeutung der Okklusion für die Gleichgewichtsregulation.

Obwohl die hohen Kräfte beim Bruxismus meiner Meinung nach die wichtigste Rolle spielen, dürfen wir auch die Bedeutung okklusal bedingter Afferenzen für die Gleichgewichtsregulation nicht außer Acht lassen.

Die Gleichgewichtsregulation ist eine Funktion des Kleinhirns (Zerebellum). Ziel ist, das Gleichgewicht des Körpers im Schwerkraftfeld der Erde permanent zu halten. Das Ergebnis der Gleichgewichtsregulation ist also die Körperhaltung.

Dabei funktioniert das Kleinhirn wie Computer: Es bekommt Input (Afferenzen) aus dem Auge (Netzhaut), dem Innenohr (Bogengänge und Schnecke), den Propriozeptoren der Kopfgelenkmuskeln (Tractus cuneocerebellaris), den Propriozeptoren der Muskeln, Ligamente und Gelenkkapseln der gesamten Stützmuskulatur (vor allem der Fußgewölbemuskeln) und aus den Rezeptoren des Kausystems. Letztere melden okklusale Kontakte über trigeminozerebellare Projektionen an das Kleinhirn. Auch propriozeptiver Input aus den Kaumuskeln und aus den Kiefergelenken wird über diese Projektion an das Kleinhirn gemeldet. Das Kleinhirn verrechnet nun all diese Inputs und steuert entsprechend die Stützmuskulatur, wobei diese Steuerungsimpulse auch in alle bewusst und unterbewusst intendierten Bewegungsimpulse des Endhirn eingehen.

Warum geht propriozeptiver Input aus dem Kausystem in die Gleichgewichtregulation ein? Ich habe zwei Vermutungen:

Meine erste Hypothese ist, dass phylogenetisch betrachtet das Kausystem auch Kampf- und Beutefassorgan war. Und diese Funktionen brauchen eine enge Abstimmung mit den anderen Bewegungssystemen, die durch die Verbindungen zum Kleinhirn gewährleistet ist.

Meine zweite Hypothese ist, dass die maximale Interkuspidation beim Schlucken der Gleichgewichtsregulation regelmäßig eine eindeutige kalibrierende Nullposition bietet: Ähnlich einem Industrieroboter, der regelmäßig seine Nullposition einnehmen muss, um eine Anhäufung von Fehlern zu vermeiden, könnte es sein, dass auch das Kleinhirn in der Regulierung des Gleichgewichts eine solche Nullposition braucht. Diese Zusammenhänge würden auch erklären, warum Menschen die Zähne zusammenbeissen, wenn sie größere Kräfte entfalten wollen, zum Beispiel beim Heben schwerer Gegenstände. Mit zusammengebissenen Zähnen ist es leichter, das Gleichgewicht zu halten.

Nach den hohen Kräften beim Knirschen ist dies also der zweite pathogenetische Weg, wie okklusale Formstörungen Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kausystems belasten und zu myofaszialen Schmerzen führen können: Okklusale Formstörungen können zu Körperfehlhaltungen führen bzw. dazu beitragen und entsprechende Muskel- und Gelenkbelastungen auslösen.

Im nächsten Weblog-Post beschreibe ich den dritten pathogenetischen Weg: Die Zwanghafte okklusale Vigilanz.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Über Ihre Kommentare freue ich mich!

„Der richtige Biss ist KEIN Biss!“

Mittwoch, 11. Januar 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

„Der richtige Biss ist KEIN Biss!“ Die normale Lage des Unterkiefers ist die Ruhelage. Ober- und Unterkieferzähne berühren sich die meiste Zeit nicht, sondern werden fast den ganzen Tag und die ganze Nacht in einem Abstand von 2 bis 4 mm gehalten. Insofern ist der Begriff „habituelle Okklusion“ irreführend, weil gewohnheitsmäßig (habituell) eben keine Zahnkontakte zustande kommen.

Allerdings am Ende des Schluckvorgangs, etwa jede Minute, stützt sich der Unterkiefer kurz, aber mit sehr geringer Kraft (5 Pond) am Oberkiefer ab. Dabei okkludieren die Zähne in der maximal möglichen Interkuspidation. Das Schlucken ist neben dem Pressen (siehe unten) die einzige Funktion des kraniomandibulären Systems bei dem die maximale Interkuspidation eingenommen wird. Meine Hypothese ist, dass diese eindeutige Okklusionsposition beim Schlucken über die Propriozeption der Parodontien und die trigeminozerebellaren Projektionen an das Kleinhirn gemeldet wird und zur Gleichgewichtsregulation beiträgt: Ähnlich einem Industrieroboter, der regelmäßig seine Nullposition einnehmen muss, um Fehler zu vermeiden, könnte es sein, dass das Kleinhirn in seiner Steuerung beim Schlucken durch die Einnahme der eindeutigen und hart abgestützten maximalen Interkuspidation kalibriert wird. Diese Zusammenhänge würden auch erklären, warum Menschen die Zähne zusammenbeissen, wenn sie größere Kräfte entfalten wollen, zum Beispiel beim Heben schwerer Gegenstände. Mit zusammengebissenen Zähnen ist es leichter, das Gleichgewicht zu halten.

Beim Kauen haben die Zähne keinen Kontakt: Kurz (10 Mikrometer) bevor es zum Zahnkontakt kommt, öffnen sich die Kiefer wieder. Dazu ist Kauen neurophysiologisch extrem präzise gesteuert. Eine Analogie mag dies verdeutlichen: Stellen Sie sich vor, ein Formel-1-Rennwagen würde auf einer Strecke von 300 Metern auf 300 Stundenkilometer beschleunigt und rast auf eine Wand zu. Nur 3 Zentimeter vor der Wand leitet der Fahrer den Bremsvorgang ein, um 3 Millimeter vor der Wand stehen zu bleiben und dann sofort wieder rückwärts auf 300 Stundenkilometer zu beschleunigen. Technisch ist so etwas natürlich unmöglich, aber die neurophysiologische Steuerung des Kauvorgangs erreicht diese Präzision. Je nach Konsistenz der Nahrung werden beim Kauen 1 bis 3 Kilopond Kraft in das Schädelgefüge eingeleitet.

Knirschen und Pressen (besser: exzentrischer und zentrischer Bruxismus) ist das Phänomen, dass im Zuge der aggressiven Stressreaktion („Kämpfen“) auch die Kaumuskulatur aktiviert wird. Das Kausystem dient hierbei der Stressorenverarbeitung (nicht: Stressverarbeitung!). Vor allem beim nächtlichen Bruxismus werden dabei enorme Kräfte freigesetzt: 200 bis 300 Kilopond sind gemessen worden. In erster Linie sind es diese Kräfte, die Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kausystems überlasten können, besonders dann, wenn im betreffenden Gebiss Okklusionsstörungen vorliegen.

Mit Okklusionsstörungen wird sich mein nächster Weblog-Post beschäftigen.

Bis dahin alles Gute und viel Erfolg
Ihr Erich Wühr

Über Ihre Kommentare zu diesem Post freue ich mich!

 

Weblog-Serie über die Okklusion

Dienstag, 10. Januar 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und sinnerfülltes Neues Jahr.

In unserem Weblog Kraniofaziale Orthopädie möchte ich das Jahr 2012 mit einer achtteiligen Serie (alle drei Wochen) über die Okklusion beginnen. Die (Re-)Konstruktion einer funktionsfähigen Okklusion gehört zu unserer alltäglichen Arbeit: Sowohl in der restaurativen und prothetischen Zahnmedizin als auch in der Kieferorthopädie spielt sie eine genauso wichtige, wenn nicht wichtigere Rolle wie die Ästhetik. Iatrogene Okklusionsstörungen können dazu beitragen, dass Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kausystems belastet und schmerzhaft werden.

Allerdings sind Okklusionsstörungen nicht unbedingt und von vorne herein behandlungswürdig: Erst, wenn Muskelkraft über sie ausgeübt wird (hier sind vor allem die enorm hohen Kräfte beim nächtlichen Bruxismus von pathogenetischer Bedeutung), können die betroffenen Muskeln und Gelenke überlastet werden. Und: Auch bezüglich okklusaler Formstörungen hat der menschliche Körper eine große Adaptations- und Kompensationskapazität.

Bereits morgen wird der erste Weblog-Post dazu erscheinen. Er heißt: „Der richtige Biss ist KEIN Biss!“

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

 

Therapie: Eliminierung belastender funktioneller und belastender externer Kräfte

Dienstag, 29. November 2011

Wir erinnern uns:

Die regulative, regenerative, adaptative und kompensatorische Kapazität der Bindegewebe der Kiefergelenke ist groß: Auch bei ausgeprägten Gewebeveränderungen können die Gelenke hinreichend und symptomfrei funktionieren. Das bedeutet, dass nicht jede strukturelle und funktionelle Störung in den Kiefergelenken behandelt werden muss. Wenn wir uns aufgrund eines Patientenanliegens, rezidivierender  Kieferklemme oder Kiefersperre, vor umfangreichen restaurativen und/oder prothetischen Sanierungen oder bei Muskel- und Gelenkschmerzen dazu entschließen, Form- und Funktionsstörungen der Kiefergelenke zu behandeln, dann müssen wir zuallererst belastende funktionelle und belastende externe Kräfte mit Hilfe der klinischen, instrumentellen und bildgebenden Form- und Funktionsanalyse sowie der Haltungs- und Bewegungsanalyse identifizieren und eliminieren. Die Eliminierung der Belastungen ist unbedingt notwendig, um Form und Funktion der Kiefergelenke nachhaltig wiederherzustellen.

Eliminierung belastender funktioneller Kräfte

Wir erachten von allen funktionellen Kräften im kraniomandibulären System nur die Kräfte, die beim Knirschen und Pressen mit den Zähnen (Bruxismus) auftreten, als potenziell belastend für die Kiefergelenke. Um diese enorm hohen Kräfte (bis zu 300 kp sind im Bereich der Okklusion gemessen worden) zu vermeiden, nutzen wir den Reflex, dass der N. trigeminus die Kraftentfaltung in der Kaumuskulatur auf 1 bis 3 kp reduziert, wenn nur die unteren Frontzähne Kontakt haben. Wir tun dies mit einer so genannten Jig-Schiene. Grundlegend zur Vermeidung hoher Kräfte beim Bruxismus ist allerdings der angemessene Umgang mit Stress. Deshalb absolvieren unsere Patienten begleitend zur Jig-Schienen-Therapie ein Stress-Management-Training bei unserem Psychologen oder in eigener Verantwortung ein Entspannungstraining.

Eliminierung belastender externer Kräfte

Belastende externe Kräfte sind dysfunktionelle Kräfte, die aus dem Fasziensystem auf die Kiefergelenke wirken. Sie werden von den Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen und anderen Experten in unserem interdisziplinären Netzwerk eliminiert, indem sie Körperfehlhaltungen und Beweglichkeitseinschränkungen behandeln. Besonders bewährt hat sich dabei in unseren Händen die Matrix-Rhythmus-Therapie. Sie behandelt Prozessstörungen auf zellbiologischer Ebene (akute und chronische Entzündungen) und stellt Form und Funktion belasteter Bindegewebsbereiche wieder her.

Zusätzlich muss bei vielen Patienten die Gleichgewichtsregulation durch optometrische Maßnahmen (Augenmuskelübungen und Prismenbrillen) und durch propriozeptive Einlagesohlen verbessert werden.

Alle diese Maßnahmen zur Normalisierung der externen Kräfte, die auf die Kiefergelenke wirken, führen in der Regel dazu, dass die Schläfenbeine ihre Position innerhalb des Gefüges der Schädelknochen ebenso verändern wie der Unterkiefer seine relative Lage zum Oberkiefer. In der Instrumentellen Form- und Funktionsanalyse in einen Artikulator sehen wir dann eine Abweichung der vorbehandelten Unterkieferposition von der habituellen Interkuspidation, die mehrere Millimeter betragen kann. Diese Unterkieferlage muss durch eine Aufbissschiene oder andere Maßnahmen (restaurativ, prothetisch, kieferorthopädisch, Einschleifen) dauerhaft stabilisiert werden.

Unsere Ausgangsfrage war: Was müssen wir als Praktiker über das Kiefergelenk wissen? Hier meine Antwort darauf: In der Therapie ist die dauerhafte Eliminierung belastender externer und funktioneller Kräfte unbedingte Voraussetzung dafür, dass daran anschließend Form und Funktion der Kiefergelenke wiederhergestellt werden können. Letzteres werde ich im nächsten und abschließenden Post unserer Weblog-Serie über die Kiefergelenke beschreiben.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Netzwerk-Symposium „Craniomandibuläre Dysfunktionen – CMD erfolgreich untersuchen und behandeln im interdisziplinären Netzwerk“ am 19. November 2011 im Universitätsklinikum in Regensburg

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Kausystem ist anatomisch und funktionell eng vernetzt mit anderen Teilen des Stütz- und Bewegungsapparats. Deshalb können Form- und Funktionsstörungen des Kausystems andere Teile des Stütz- und Bewegungsapparats belasten – und umgekehrt. Nicht nur Kaumuskel- und Kiefergelenkschmerzen, sondern auch Kopfschmerzen und Migräne, Nacken-, Schulter- und Armschmerzen, HWS-Syndrom und Rückenschmerzen, Tinnitus und Schwindel entstehen häufig aufgrund von Belastungen durch Form- und Funktionsstörungen des Kausystems.

Aufgrund dieser Zusammenhänge können solche Beschwerden nur in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Zahnärzten/Kieferorthopäden mit
Physiotherapeuten und Osteopathen, Orthopäden, Psychologen und anderen Therapeuten erfolgversprechend behandelt werden.

Die Referenten unseres Netzwerk-Symposiums sind ärztliche und zahnärztliche Praktiker, die über eine große Erfahrung in der interdisziplinären Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems verfügen und in ihren Vorträgen kompetent über die Details ihrer praktischen Arbeit und Zusammenarbeit berichten.

Bitte informieren Sie sich hier über das Programm des Netzwerk-Symposiums.

Ich lade Sie recht herzlich ein, an unserem Symposium teilzunehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt nur € 125 (inklusive MwSt sowie Pausen- und Mittagsverpflegung).

Bitte benutzen Sie zur Anmeldung dieses Formular.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Neuer Artikel zum Download

Freitag, 24. Juni 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in der Deutschen Zeitschrift für Osteopathie habe ich einen Artikel „Schmerzverursachende Belastungen des Kausystems“ veröffentlicht.
Hier können Sie den Artikel herunterladen: http://kraniofaziale-orthopaedie.de/download/110412_Schmerzursache_Kausystem_Thieme_Osteopathiezeitschrift.pdf
Viel Erfolg und herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr