Mit ‘Augenmuskeln’ getaggte Artikel

Zusammenfassung und vertiefende Informationen

Mittwoch, 20. Februar 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die positiven Erfahrungen der täglichen Praxis zeigen uns, dass Form und Funktion des Kausystems eng mit der Funktion der Augenmuskeln zusammenhängen. Deshalb müssen wir in unserem interdisziplinären Konzept intensiv mit Optometristen zusammenarbeiten – sowohl in der Kieferorthopädie als auch bei der Diagnostik und Therapie von myofaszialen Schmerzen:

Bei anamnestischen Hinweisen auf Winkelfehlsichtigkeit führen wir Screening-Tests der Augenmuskelfunktionen durch, die wir gegebenenfalls durch einen Van-Orden-Stern-Test mit dem mac-O-scope vertiefen. Nach der Beseitigung von Form- und Funktionsstörungen im Kausystem wiederholen wir die Messungen und lösen, falls notwendig, vertiefende Untersuchungen und Behandlungen beim Optometristen aus.

Mit der folgenden Linkliste zu vertiefenden Informationen im Web schließen wir unsere Weblogserie zur Optometrie ab:

www.wvao.org
Wissenschaftliche Vereinigung für Augenoptik und Optometrie

www.ivbv.org
Internationale Vereinigung für binokulare Vollkorrektur

www.visual-training.info
Ein verhaltensorientiertes Sehtraining zur Verbesserung der Sehkraft, der visuellen Ausdauer und damit der allgemeinen Leistungsfähigkeit.

www.winkelfehlsichtigkeit.de
Dr. Uwe Wulff, Augenarzt und Augenoptiker

www.optometrieonline.de
Portal von Optometristen, die ständigen Austausch und Fortbildung pflegen

www.fehlsichtige-kinder.de
Selbsthilfegruppe in Bayern von Eltern betroffener Kinder

www.selbsthilfegruppe-winkelfehlsichtigkeit.de
Selbsthilfegruppe in Baden-Württemberg von Eltern betroffener Kinder

www.familie-staerken.de
Informationen zum Thema ADS, AD(H)S

Herzliche Grüße und viel Erfolg
Ihr Erich Wühr

Visualtraining

Mittwoch, 30. Januar 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Augenmuskeln sind Skelettmuskeln. Sie sind deshalb durch die gleichen Belastungen betroffen wie andere Skelettmuskeln; sie zeigen die gleichen pathohistochemischen Prozesse und sind mit den gleichen Methoden therapierbar. Das bedeutet auch, dass sie durch Übungen positiv zu beeinflussen sind. Wichtig ist, vor einem Visualtraining die vorliegenden Belastungen zu identifizieren und zu vermeiden.

Beispielhaft hier das Vorgehen, das der Optometrist Josef Thiel auf seiner Website www.sehen-sie-selbst.com beschreibt:

1. Zuerst wird eine visuelle Analyse nach dem OEP 21 Punkte Messprogramm, zusammen mit einer Vielzahl von Funktionsteste rund ums Auge vorgenommen. Bei dieser Messung werden die Leistungsgrenzen des Augenpaares ausgelotet.

2. Bei Kindern werden zusätzliche Tests z.B. über Lesefähigkeit und Bodyknowledge (Körpergefühl) durchgeführt.

3. Nach der Auswertung wird das Trainings-Programm individuell nach den geforderten Sehaufgaben zusammengestellt.

4. Ein Training beinhaltet je nach visuellem Problem 10-15 Trainingseinheiten im Optometrischen Zentrum Lindau, um das gelernte zu vertiefen und ins tägliche Leben einfügen.

5. Die tägliche Übungseinheit zuhause dauert ca. 20 Minuten, um den Erfolg des Trainings zu gewährleisten. Das benötigte Trainingsmaterial erhalten Sie bei uns.

6. Nach 14 Tagen (Übungseinheiten) treffen wir uns wieder im Optometrischen Zentrum und üben gemeinsam neue Teile des Trainings-Programms. Zeitaufwand ca. 45 Min.

7. Oft sind diese visuellen Probleme nach 6 Monaten trainieren nicht völlig integriert und können nach einer Pause von ca. 3-4 Monaten weiter vertieft werden.

8. Ein jährlicher Check beim Funktionaloptometristen ist empfehlenswert.

Optometristen, die Visualtraining anbieten, finden Sie auf der Webseite ihres Verbands: www.wvao.org Für weitere Informationen googeln Sie „Visualtraining“ …

Mit dem nächsten Post werden wir unsere Serie zur Optometrie mit einer Linkliste zu vertiefenden Informationen im Web abschließen.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Die Behandlung von Augenmuskelfehlfunktionen

Mittwoch, 09. Januar 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unter den Optometristen herrscht Uneinigkeit: Die Einen bestreiten, dass es möglich ist, durch Übungen Winkelfehlsichtigkeiten zu verbessern. Sie halten Sehhilfen und chirurgische Interventionen für die einzigen Möglichkeiten. Die Anderen versuchen, die Winkelfehlsichtigkeit vordergründig durch Behandlungen und Visualtraining zu verbessern. Ich schließe mich der zweiten Gruppe an: Augenmuskeln sind Skelettmuskeln. Sie sind deshalb durch die gleichen Belastungen betroffen wie andere Skelettmuskeln; sie zeigen die gleichen pathohistochemischen Prozesse und sind mit den gleichen Methoden therapierbar.

Wie immer in der Systemischen Medizin müssen wir zunächst belastende Lebensbedingungen identifizieren und eliminieren: mechanische, chemische, psychische und physiologisch-physikalische Belastungen kommen in Frage. Im Vordergrund stehen dabei erfahrungsgemäß psycho-emotionale Belastungen und die hohen mechanischen Kräfte beim Bruxismus.

Die Eliminierung der hohen Kräfte beim nächtlichen Zähneknirschen geschieht natürlich mit einer Jig-Schiene. Das damit immer verbundene Stresstraining sorgt für psycho-emotionale Entlastung. Auch kieferorthopädische Behandlungen wirken sich durch Verbesserung von Form und Funktion des Kausystem entlastend auf die Augenmuskelfunktionen aus. Ich erinnere Sie an das Fallbeispiel „Distalokklusion und AdvanSync“ im letzten Post vor Weihnachten.

Zur Extension von Mikrokontrakturen (chronische Entzündungen) in den Augenmuskeln setzen wir physiotherapeutische Verfahren ein. Unser Mittel der Wahl ist dabei die Matrix-Rhythmus-Therapie. Auch mit Akupunktur können wir die Form und Funktion der Augenmuskeln verbessern.

Natürlich sind die Augenmuskeln Teil des Fasziensystems: Sie stehen in enger funktioneller und struktureller Verbindung mit der duralen Faszienschicht, weil die Augenhöhle durch wichtige Knochen des Schädelgefüges gebildet wird. Ebenso gibt es enge funktionelle Beziehungen zum muskuloskelettalen Teil des Fasziensystems, vor allem zur Halswirbelsäule: Die Bewegungen des Kopfes durch die Hals- und Nackenmuskeln sind funktionell eng mit dem Sehen verbunden. Dies gilt vor allem in Bezug auf den Musculus sternocleidomastoideus. So finden wir nach Schleudertraumata häufig auch Fehlfunktionen der Augenmuskeln. Aus allen diesen Gründen sind osteopathische Behandlungen bei Winkelfehlsichtigkeiten sehr sinnvoll und erfolgversprechend.

Schließlich weise ich nochmal darauf hin, dass ich das Visualtraining bezüglich seiner Wirksamkeit bei Winkelfehlsichtigkeiten sehr hoch einschätze. Allerdings ist es erst dann sinnvoll, wenn individuell vorliegende Belastungen identifiziert und eliminiert sind.

Das Visualtraining ist Thema in unserem nächsten Post.

Bis dahin alles Gute und ein erfolgreiches Neues Jahr
Ihr Erich Wühr

Symptome und Befunde bei Dysphorien

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine Winkelfehlsichtigkeit (Dysphorie) hat vielfältige störende und symptomatische Auswirkungen, sowohl lokal für das Sehen als auch systemisch für die Motorik und die Körperhaltung. Muskelschmerzen können ebenso die Folge von Augenmuskelfehlfunktionen sein wie mentale Probleme:

  • Unbefriedigendes oder schlechtes Sehen
  • Bildschirmarbeit und längeres Lesen strengen an und ermüden
  • Lichtempfindlichkeit
  • Augenbrennen, Augentränen, gerötete Augen, trockene Augen
  • Augenblinzeln, Augenzucken, Augenreiben
  • Augenschmerzen (hinter den Augen, um die Orbita herum), Kopfschmerzen, Migräne
  • Verspannungen und Schmerzen im Hals-, Nacken- und Schulterbereich
  • Kopfschiefhaltung
  • Störungen der Grob- und Feinmotorik, Koordinationsprobleme, Anrempeln, Stolpern
  • Hypermotorik, „Zappelphilipp“
  • Verträumtheit
  • Zwangshaltungen beim Lesen und Schreiben
  • Übelkeit, Bauchschmerzen
  • Schwindelgefühle
  • Ungern Fernsehen und Computerspielen
  • Lesefaulheit, schnelle Ermüdung beim Lesen
  • Motivations- und Konzentrationsprobleme
  • Schreib- und Leseschwäche, Rechtschreibschwäche
  • Krakelige Handschrift, schlechte Linienhaltung, kurzzeitiges Doppeltsehen

Ich habe diese Befunde und Symptome in Fragebögen zusammengefasst, und zwar in zwei Versionen: Einen Fragebogen für Erwachsene und einen Fragebogen für Kinder. Wenn Sie auf die Links klicken, können Sie sich die Fragebögen herunterladen. Ich würde mich freuen, wenn Ihnen diese Werkzeuge bei Ihrer täglichen Arbeit helfen.

In drei Wochen werde ich Ihnen über die Problematik berichten, dass Legasthenie und ADHS ähnliche Symptome haben und oft mit Winkelfehlsichtigkeit verwechselt werden.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Ätiologie und Pathogenese von Dysphorien

Mittwoch, 26. September 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Augenmuskeln sind Skelettmuskeln und somit können sie, wie alle anderen Muskeln auch, Mikrokontrakturen bilden. Pathohistochemisch sind Mikrokontrakturen chronische Entzündungen. Sie sind vor allem gekennzeichnet durch Mikrozirkulationsstörungen, die Sauerstoffmangel, dadurch ATP-Mangel, dadurch Azidose und letztendlich Schmerzen bewirken. Klinische zeigen sich Verhärtungen (Myogelosen), Beweglichkeitseinschränkungen und Fehlhaltungen. Verursacht werden solche chronischen Entzündungen durch

  • mechanische Belastungen (bei Augenmuskeln vor allem hohe Kräfte beim nächtlichen Knirschen und Pressen, aber auch andere Muskelkräfte, die auf die Orbita übertragen werden, sowie traumatische Kräfte, zum Beispiel Geburtstrauma),
  • chemische Belastungen (zum Beispiel Umweltbelastungen),
  • psycho-emotionale Belastungen (Stichwort: neurogene Entzündung) und/oder
  • physiologische Belastungen (zum Beispiel: Neuropathien der drei Augenmuskelnerven oder Elektro-Smog).

Wenn nun ein Augenmuskel solche Mikrokontrakturen aufweist, gerät das fein aufeinander abgestimmte Zusammenwirken der 14 Augenmuskeln durcheinander: Der kontrahierte Muskel zieht natürlich den Augapfel in seine Funktionsrichtung mit der Folge voneinander abweichender Sehachsen (siehe Abbildung). Das Gehirn würde Doppelbilder sehen. Diesen Zustand vermeidet es, indem es durch Kontraktion der Antagonisten die Sehachsen wieder synchronisiert. Diese Kompensation bedeutet ihrerseits eine Störung, die wiederum kompensiert werden muss und so weiter. Im Laufe der Zeit wird der Kompensationsaufwand immer größer. Die Augenmuskulatur ermüdet leichter und dekompensiert immer wieder, was sich in den Symptomen und Befunden einer Dysphorie (= Winkelfehlsichtigkeit) äussert (siehe nächster Weblog-Post). Schließlich beginnt sie sogar zu schmerzen: Schmerzen hinter den Augen und/oder Schmerzen um die Orbita herum.

Es wäre nun ein Fehler, wenn die Winkelfehlsichtigkeit ausschließlich optometrisch korrigiert werden würde: Zuerst müssen die belastenden Ursachen beseitigt werden; dann müssen die Augenmuskeln physiotherapeutisch behandelt werden; diese Behandlung muss durch Augenmuskelübungen (Visualtraining) unterstützt werden. Was dann noch an Fehlfunktion übrig bleibt, kann mit einer optometrischen Brille (Prismenbrille) korrigiert werden. Dazu werde ich in einem späteren Weblog-Post berichten.

Im nächsten Post in drei Wochen werde ich Ihnen die Befunde und Symptome einer Dysphorie vorstellen. Daran werden Sie erkennen, wenn Ihre Patienten an einer Winkelfehlsichtigkeit leiden.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Funktionelle Anatomie des Augenmuskelsystems

Mittwoch, 05. September 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die sieben Augenmuskeln sind Skelettmuskeln. Sie setzen an den Orbitalknochen und am Augapfel an und bewegen diesen in alle möglichen Blickrichtungen. Dazu steuert das Sehzentrum die Augenmuskeln über drei verschiedene Hirnnerven: Nervus oculomotorius (Hirnnerv III), Nervus trochlearis (Hirnnerv IV) und Nervus abducens (Hirnnerv VI). Die Sehachsen der beiden Augen werden dabei immer auf das angeblickte Objekt gerichtet: Ist dieses mehr als sechs Meter entfernt, werden die Sehachsen parallel gehalten; ist es weniger als sechs Meter weit entfernt, werden die Sehachsen konvergierend gehalten. Wenn es nicht gelingt, beide Sehachsen auf das gleiche Objekt zu richten, so sieht das Gehirn Doppelbilder.

[Orbitalsystem von lateral, Quelle: Wikipedia]

[Orbitalsystem von kranial, Quelle: Wikipedia]

Die anatomisch-funktionellen Zusammenhänge des Kraniomandibulären Systems mit dem Augenmuskelsystem sind einfach zu erklären:

Zum einen bilden die Oberkieferknochen den Boden der Orbita, und funktionelle Kräfte aus dem Kausystem (vor allem hohe Kräfte beim Knirschen und Pressen mit den Zähnen) können belastend auf die Strukturen und damit auf die Funktionen der orbitalen Systeme wirken. Wir haben schon als (beiläufiges) Ergebnis einer kieferorthopädischen Behandlung Verbesserungen der Seeschärfe von 3,5 auf 0 Dioptrien beobachtet. Es ist also sogar denkbar, dass Form und Funktion des Kausystems nicht nur auf die Augenmuskelfunktionen wirken, sondern auch auf die Form des Augapfels und damit auf die Sehschärfe selbst.

Zum anderen bestehen sehr wahrscheinlich neurophysiologische Verbindungen zwischen dem Nervus trigeminus (Hirnnerv V) und den Augenmuskelnerven (Hirnnerven III, IV und VI). Die Hirnnerven sind entsprechend der Lage ihrer Kerne im Hirnstamm von kranial nach kaudal durchnummeriert. Der N. trigeminus liegt also zwischen den Augenmuskelnerven. Für mich ist es naheliegend, dass er synaptisch mit ihnen vernetzt ist. Ich nehme stark an: Afferenzen aus dem Trigeminus (Zahnhalteapparat/Okklusion, Kaumuskeln, Kiefergelenke) beeinflussen die Augenmuskeln und umgekehrt.

Erwähnenswert sind auch die synchronen Funktionen von Augenmuskeln und den Hals- und Nackenmuskeln: Die Hals-Nacken-Muskeln halten den Kopf immer in die gewünschte Blickrichtung. Es ist sehr schwierig, den Kopf in die eine Richtung drehen, während man in die andere Richtung blickt. Versuchen Sie es selbst!

In drei Wochen werde ich über die Ätiologie und Pathogenese von Augenmuskeldysfunktionen berichten.

Bis dahin alles Gute und herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr

Zahnmedizin und Optometrie

Dienstag, 04. September 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Sommerpause ist vorbei, und ich werde Sie in diesem Herbst und Winter in einer Weblog-Serie über den Zusammenhang des Kraniomandibulären Systems mit den Funktionen der Augenmuskeln informieren.

In der täglichen Praxis ist dieser Zusammenhang oft in verblüffender Art und Weise auffällig und relevant, sowohl bei Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen als auch bei kieferorthopädischen Patienten. Die Erfahrung zeigt ganz deutlich, dass sich Form- und Funktionsstörungen des Kausystems belastend auf die Funktion der Augenmuskeln auswirken und dort zu Problemen und Symptomen führen, vor allem zur so genannten Winkelfehlsichtigkeit (Dysphorie).

Bei unseren Schmerzpatienten untersuchen wir mittlerweile routinemäßig die Augenmuskelfunktionen und arbeiten mit Optometrikern (das sind fortgebildete Optiker, die Winkelfehlsichtigkeit messen und korrigieren) zusammen. Die Jig-Schiene zeigt teilweise enorme Verbesserungen der Augenmuskelfunktionen, was sich über funktionelle Zusammenhänge auch positiv auf die Hals- und Nackenmuskulatur auswirkt.

Untersuchungen haben ergeben, dass bei einem Drittel der Kinder, bei denen Legasthenie diagnostiziert wurde, und bei einem Drittel der Kinder, bei denen ADHS diagnostiziert wurde, tatsächlich „lediglich“ eine Winkellfehlsichtigkeit vorliegt. Und die steht häufig im Zusammenhang mit Kieferanomalien und Zahnfehlstellungen. Wenn diese Zahlen auch nur annähernd stimmen, haben wir als Zahnärzte und Kieferorthopäden die Verantwortung, diese Kinder herauszufinden und der richtigen, nämlich zahnärztlich-kieferorthopädischen Behandlung zuzuführen. Es ist mein Traum, dass irgendwann alle Kieferorthopäden, genauso wie sie mit Logopäden und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten zusammenarbeiten, routinemäßig auch die Funktion der Augenmuskeln untersuchen und mit Optometrikern kooperieren.

Mit meiner Weblog-Serie möchte ich Sie für diese Problematik sensibilisieren und motivieren, sich bei Ihren Schmerzpatienten und auch bei Ihren kieferorthopädischen Patienten um diese Zusammenhänge zu kümmern. Ich werde berichten über

  • die funktionelle Anatomie des Augenmuskelsystems (am 5. September),
  • die Ätiologie und Pathogenese von Fehlfunktionen der Augenmuskeln (Winkelfehlsichtigkeit, = Dysphorie) (am 26. September),
  • die Problematik der Fehldiagnosen Legasthenie und ADHS bei Dysphorien (am 17. Oktober),
  • die Befunde der Dysphorien (am 7. November),
  • die Anamnese der Dysphorien (am 28. November),
  • die Befunderhebung: Tests der Augenmuskelfunktionen (am 12. Dezember),
  • den Van-Orden-Stern-Test mit dem mac-O-scope (am 9. Januar 2013),
  • die Therapie von Augenmuskelfehlfunktionen (30. Januar 2013)
  • das Visualtraining (am 20. Februar 2013) und
  • über Quellen von vertiefenden Informationen im Internet (am 13. März 2013).

Morgen erscheint der erste Weblog-Post zur funktionellen Anatomie des Augenmuskelsystems. Bitte scheuen Sie sich nicht, Fragen zustellen und meine Ausführungen zu kommentieren. Ich würde mich über rege Diskussionen sehr freuen.

Herzliche Grüße
Ihr Erich Wühr