Mit ‘Kauen’ getaggte Artikel

„Der richtige Biss ist KEIN Biss!“

Mittwoch, 11. Januar 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

„Der richtige Biss ist KEIN Biss!“ Die normale Lage des Unterkiefers ist die Ruhelage. Ober- und Unterkieferzähne berühren sich die meiste Zeit nicht, sondern werden fast den ganzen Tag und die ganze Nacht in einem Abstand von 2 bis 4 mm gehalten. Insofern ist der Begriff „habituelle Okklusion“ irreführend, weil gewohnheitsmäßig (habituell) eben keine Zahnkontakte zustande kommen.

Allerdings am Ende des Schluckvorgangs, etwa jede Minute, stützt sich der Unterkiefer kurz, aber mit sehr geringer Kraft (5 Pond) am Oberkiefer ab. Dabei okkludieren die Zähne in der maximal möglichen Interkuspidation. Das Schlucken ist neben dem Pressen (siehe unten) die einzige Funktion des kraniomandibulären Systems bei dem die maximale Interkuspidation eingenommen wird. Meine Hypothese ist, dass diese eindeutige Okklusionsposition beim Schlucken über die Propriozeption der Parodontien und die trigeminozerebellaren Projektionen an das Kleinhirn gemeldet wird und zur Gleichgewichtsregulation beiträgt: Ähnlich einem Industrieroboter, der regelmäßig seine Nullposition einnehmen muss, um Fehler zu vermeiden, könnte es sein, dass das Kleinhirn in seiner Steuerung beim Schlucken durch die Einnahme der eindeutigen und hart abgestützten maximalen Interkuspidation kalibriert wird. Diese Zusammenhänge würden auch erklären, warum Menschen die Zähne zusammenbeissen, wenn sie größere Kräfte entfalten wollen, zum Beispiel beim Heben schwerer Gegenstände. Mit zusammengebissenen Zähnen ist es leichter, das Gleichgewicht zu halten.

Beim Kauen haben die Zähne keinen Kontakt: Kurz (10 Mikrometer) bevor es zum Zahnkontakt kommt, öffnen sich die Kiefer wieder. Dazu ist Kauen neurophysiologisch extrem präzise gesteuert. Eine Analogie mag dies verdeutlichen: Stellen Sie sich vor, ein Formel-1-Rennwagen würde auf einer Strecke von 300 Metern auf 300 Stundenkilometer beschleunigt und rast auf eine Wand zu. Nur 3 Zentimeter vor der Wand leitet der Fahrer den Bremsvorgang ein, um 3 Millimeter vor der Wand stehen zu bleiben und dann sofort wieder rückwärts auf 300 Stundenkilometer zu beschleunigen. Technisch ist so etwas natürlich unmöglich, aber die neurophysiologische Steuerung des Kauvorgangs erreicht diese Präzision. Je nach Konsistenz der Nahrung werden beim Kauen 1 bis 3 Kilopond Kraft in das Schädelgefüge eingeleitet.

Knirschen und Pressen (besser: exzentrischer und zentrischer Bruxismus) ist das Phänomen, dass im Zuge der aggressiven Stressreaktion („Kämpfen“) auch die Kaumuskulatur aktiviert wird. Das Kausystem dient hierbei der Stressorenverarbeitung (nicht: Stressverarbeitung!). Vor allem beim nächtlichen Bruxismus werden dabei enorme Kräfte freigesetzt: 200 bis 300 Kilopond sind gemessen worden. In erster Linie sind es diese Kräfte, die Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kausystems überlasten können, besonders dann, wenn im betreffenden Gebiss Okklusionsstörungen vorliegen.

Mit Okklusionsstörungen wird sich mein nächster Weblog-Post beschäftigen.

Bis dahin alles Gute und viel Erfolg
Ihr Erich Wühr

Über Ihre Kommentare zu diesem Post freue ich mich!

 

Klinische Form- und Funktionsanalyse

Dienstag, 06. September 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich willkommen zurück aus der Sommerpause. Ich hoffe, Sie hatten erholsame Ferien. Wie angekündigt setzen wir heute unsere Weblogserie „Die Kiefergelenke – Was müssen wir als Praktiker wissen?“ fort. Wenn Sie neu dazugekommen sind oder sich die vorangegangenen Posts nochmal durchlesen wollen, dann finden Sie diese im Archiv des Weblogs unter „Kiefergelenke“ …

Damit haben wir im Juli aufgehört:

Die regulative, regenerative, adaptative und kompensatorische Kapazität der Bindegewebe der Kiefergelenke ist groß: Auch bei ausgeprägten Gewebeveränderungen können die Gelenke hinreichend und symptomfrei funktionieren. Das bedeutet, dass nicht jede strukturelle und funktionelle Störung in den Kiefergelenken behandelt werden muss. Wenn wir uns aufgrund eines Patientenanliegens, rezidivierender  Kieferklemme oder Kiefersperre, vor umfangreichen restaurativen und/oder prothetischen Sanierungen oder bei Muskel- und Gelenkschmerzen dazu entschließen, Form- und Funktionsstörungen der Kiefergelenke zu behandeln, dann müssen wir zuallererst belastende funktionelle und belastende externe Kräfte identifizieren und eliminieren.

Wir wenden uns zuerst der Identifizierung belastender Kräfte zu. Es stehen uns vier Vorgehensweisen zur Verfügung:

  • Klinische Form- und Funktionsanalyse
  • Instrumentelle Form- und Funktionsanalyse
  • Bildgebende Verfahren
  • Haltungs- und Bewegungsanalyse

Diese Verfahren werden wir in den folgenden Posts besprechen. Abschließen werden wir unsere Weblogserie mit Posts über die Eliminierung belastender Kräfte und über die Wiederherstellung von Form und Funktion der Kiefergelenke. Heute nun die

Klinische Form- und Funktionsanalyse

Diese Methode der Befunderhebung hat eine lange Geschichte: Der dänische Zahnmediziner Krogh-Poulsen hat schon in den 1970er Jahren seine Klinische Funktionsanalyse vorgestellt und propagiert. Von dem Physiotherapeuten und Osteopathen Groot Landeweer und dem Zahnmediziner Bumann wurde die Vorgehensweise wesentlich verfeinert und erweitert. Ihre Methode, die so genannte Manuelle Funktionsdiagnostik, ist die Anwendung osteopathischer Methoden auf die Untersuchung von Form und Funktion der Kiefergelenke. Sie ist in dem hervorragenden Thieme-Atlas  Bumann A und Lotzmann U. Funktionsdiagnostik und Therapieprinzipien. Farbatlanten der Zahnmedizin, Bd. 12. Stuttgart: Thieme 2000 ausführlich beschrieben. Allerdings ist die Manuelle Funktionsdiagnostik sehr detailliert und umfangreich. So haben Ahlers und Jakstat in 2001 einen schnellen und sicheren CMD-Kurzbefund vorgestellt, der von der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) als Einstiegs- und Routinemethode empfohlen wird und auch von Ärzten und Therapeuten als Screening-Untersuchung einfach erlernt und angewendet werden kann.

Wir nennen unsere Vorgehensweise Klinische Form- und Funktionsanalyse. Wir suchen dabei, nur mit unseren Augen und Händen „bewaffnet“, nach Form- und Funktionsstörungen im Kraniomandibulären System, die uns Rückschlüsse auf bestehende funktionelle Belastungen durch Bruxismus erlauben. Wir meinen, dass nur die enorm hohen Kräfte beim Zähneknirschen ausreichend sind, um die regulative und adaptive Kapazität der Gewebe der Kiefergelenke zu überlasten und zu Gelenkschmerzen zu führen. Die funktionellen Kräfte beim Kauen, Schlucken, Sprechen und Atmen halten wir dagegen für zu gering, um die Regulations- und Adaptationskapazität der Kiefergelenke zu überlasten.

Klinische Zeichen für Bruxismus sind:

  • Funktionsstörungen der Mundöffnung (Asymmetrie, Einschränkung und/oder Gelenkgeräusche)
  • Druckschmerzen der Muskulatur (M. masseter, M. sternocleidomastoideus, Subokzipitalmuskulatur, M. trapezius)
  • Zahneindrücke in Zunge und Wange
  • Frontolaterale und/oder pro- und retrusive Schlifffacetten
  • Ausgeprägte Formstörungen im Sinne von Zahnfehlstellungen oder Kieferanomalien (Tiefbiss/Deckbiss, frontal oder seitlich offener Biss, frontaler oder seitlicher Kreuzbiss, einseitige oder beidseitige Distalokklusion)

Unsere Ausgangsfrage war: „Was müssen wir als Praktiker über das Kiefergelenk wissen?“ Bezüglich der folgenden Posts über Befunderhebung und Therapie müssen wir diese Frage umformulieren: „Was müssen wir als Praktiker können?“ Hier meine Antwort darauf:

Die Klinische Form- und Funktionsanalyse ist ein schnelles und sicheres Verfahren, um Form- und Funktionsstörungen des Kraniomandibulären Systems zu identifizieren, die uns Hinweise auf vorliegende Belastungen durch Bruxismus geben. Ihre Ergebnisse im Sinne auffälliger Befunde genügen uns bereits, um therapeutische Maßnahmen zur Eliminierung bzw. Vermeidung dieser Belastungen auszulösen.

Im der nächsten Folge unserer Weblogserie (am 20. September) werde ich Ihnen in einem kleinen Exkurs meine Überlegungen zur Ätiologie, Befunderhebung und Behandlungsnotwendigkeit von Gelenkgeräuschen (vor allem Gelenkknacken) beschreiben.

Bis dahin alles Gute und herzliche Grüße

Ihr Erich Wühr

 

Die Bewegungsfunktionen der Kiefergelenke

Dienstag, 24. Mai 2011

Die Bewegungsfunktionen des Kausystems sind Kauen, Schlucken, Knirschen und Pressen sowie Sprechen. Diese Bewegungen werden durch die Kaumuskulatur und die mimische Muskulatur sowie die Mundboden-, Hals- und Nackenmuskulatur ausgeführt. Die neurale Steuerung dieser Muskeln geht aus von den motorischen Anteilen der Hirnnerven N. trigeminus (V), N. fazialis (VII), N. glossopharyngeus (IX), N. accesorius (XI) und N. hypoglossus (XII) sowie der zervikalen Spinalnerven. Die Kiefergelenke führen die Bewegungen des Unterkiefers (Mandibula) gegenüber dem Schädel , genauer gesagt: gegenüber den Schläfenbeinen (Ossa temporalia).

Bei diesen Bewegungen werden die Strukturen des Kiefergelenks belastet. Die Belastungen sind bei den einzelnen Funktionen sehr unterschiedlich.

Ruheschwebelage: Die so genannte Ruheschwebelage können wir als den Ausgangspunkt aller Unterkieferbewegungen betrachten, denn diese Ruhelage ist der „Normalzustand“ des Kausystems: Der Unterkiefer wird bei einem Muskeltonus mit minimalem Energieverbrauch so gehalten, dass die Unterkieferzahnreihe 2 bis 4 Millimeter von der Oberkieferzahnreihe entfernt ist. Die Kiefergelenke sind nicht belastet.

Kauen: Beim Kauen wird zunächst der Mund geöffnet, dann der Unterkiefer zur Kauseite hin verschoben, indem der Kondylus der Gegenseite nach vorne gleitet, und schließlich der Mund in Richtung der maximalen Verzahnung (Interkuspidation) geschlossen. Die Schließbewegung erfolgt entlang der Eckzahnführung, ohne dass dabei Zahnkontakt auftritt. Bei der Schließbewegung wird der Speisebolus zerkleinert: Je nach Konsistenz der Nahrung entfaltet die Schließmuskulatur eine Kraft von 1 bis 3 Kilo (1-3 kp = 10 bis 30 N). Diese Kraft ist auch in den Kiefergelenken experimentell gemessen worden. Der Oberkiefer wird von der Hals- und Nackenmuskulatur statisch dagegengehalten. Am Ende der Schließbewegung entsteht kein Zahnkontakt. Kurz davor (10m) wird der Mund wieder geöffnet. Ein neuer Kauzyklus beginnt. (Das Abbeißen erfolgt analog zum Kauen mit dem gleichen Kraftaufwand, allerdings ohne oder nur mit geringer Seitverschiebung.)

Schlucken: Das Schlucken ist eine Bewegungsfunktion der Zungen- und Mundbodenmuskulatur. Es erfolgt am Ende des Kauvorgangs, wenn der zerkleinerte Speisebolus geschluckt wird, oder alle 1 bis 2 Minuten, wenn wir Speichel schlucken. Am Ende des Schluckvorgangs, wenn Speise oder Speichel vom Zungenrücken in den Rachen hinabgleiten, stützt sich der Unterkiefer in maximaler Interkuspidation mit einer Kraft von nur 5 Pond am Oberkiefer ab.

Knirschen und Pressen: Bruxismus betrachte ich als eine normale Funktion des Kausystems. Er ist das Phänomen, dass bei der aggressiven Form des Stressverhaltens („Kämpfen“) auch die Kaumuskulatur aktiviert wird, was sich als Knirschen und Pressen mit den Zähnen äußert. Das Zähneknirschen ist eine zahngeführte Seitwärtsbewegung entlang der latero- und mediotrusiven Führungsflächen von Front- und Seitenzähnen, das Pressen eine zahngeführte Vor- und Rückbewegung des Unterkiefers entlang der pro- und retrusiven Führungsflächen von Front- und Seitenzähnen. Vor allem bei nächtlichem Bruxismus entstehen enorm hohe Kräfte: 200 bis 300 Kilo sind gemessen worden. Auch beim täglichen Knirschen und Pressen entstehen Kräfte, die weit über die Kräfte beim Kauen hinausgehen. Bei Bruxismus entstehen beträchtliche Belastungen für die Strukturen der Kiefergelenke.

Sprechen: Bei Sprechen wird die Unterkieferzahnreihe je nach auszusprechenden Lauten in unterschiedlichen Abständen zur Oberkieferzahnreihe (= Sprechabstand). Bei den entsprechenden minimalen Bewegungen treten in den Kiefergelenken nur sehr geringe Kräfte auf.

Atmen: Die Atmung ist keine Bewegungsfunktion des Kausystems. Der Unterkiefer befindet sich beim Atmen in der Ruheschwebelage. Aber bei einer regulären Nasenatmung muss die mimische Muskulatur den Lippenschluss gewährleisten und ebenso die Zunge den dorsalen Abschluss des Mundraums gegenüber dem Rachenraum.

Unsere Ausgangsfrage war: Was müssen wir als Praktiker über das Kiefergelenk wissen? Hier meine erste Antwort darauf:

Die Form der Strukturen der Kiefergelenke hängt zeitlebens von den Kräften ab, die während der verschiedenen Bewegungsfunktionen auf sie einwirken. Wir dürfen dabei von einer großen Anpassungsfähigkeit dieser Strukturen und von einer entsprechenden Variationsbreite unterschiedlicher Formen ausgehen. Aufgrund der enormen Kräfte beim Bruxismus können wir annehmen, dass Knirschen und Pressen die wichtigsten formbildenden Bewegungsfunktionen für die Strukturen des Kiefergelenks darstellen.

Im nächsten Beitrag (in zwei Wochen) werde ich die (normalen) anatomischen Strukturen der Kiefergelenke beschreiben.

Herzliche Grüße
Ihr/Euer Erich Wühr

Was sind die Funktionen des Kraniomandibulären Systems?

Mittwoch, 06. Oktober 2010

Das Kraniomandibuläre System ist in Form und Funktion schwer abzugrenzen – zu vielfältig sind die Vernetzungen und Wechselwirkungen mit Nachbarsystemen.  Die für die Kraniofaziale Orthopädie relevanten Funktionen des Kraniomandibulären Systems sind Kauen, Schlucken, Knirschen und Pressen, Sprechen und Atmen. Das Kraniomandibuläre System ist eigentlich vielmehr als ein Kauorgan.

Funktionsstörungen des Kraniomandibulären Systems (craniomandibuläre Dysfunktionen, CMD) sind demnach Kau- und Schluckstörungen, übermäßige Kräfte beim Knirschen und Pressen sowie Sprech- und Atemstörungen. Sie gehen einher bzw. entstehen durch Formstörungen des Kraniomandibulären Systems: Zahnformstörungen (vor allem der Kaufläche, das sind so genannte Okklusionsstörungen), Zahnzahlanomalien, Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien. Deshalb untersuchen und behandeln wir in der Kraniofazialen Orthopädie Funktionsstörungen des Kraniomandibulären Systems immer in Verbindung mit seinen Formstörungen.

Von besonderer pathogenetischer Bedeutung sind die übermäßigen Kräfte, die beim Knirschen und Pressen mit den Zähnen entstehen (Bruxismus). Sie überlasten bei vielen Menschen Muskeln und Gelenke innerhalb und außerhalb des Kraniomandibulären System und führen zu entsprechenden myofaszialen Schmerzen. Mit Hilfe einer Jig-Schiene können hohe Kräfte beim Knirschen und Pressen vermieden werden.

Eine bedeutende Rolle spielt das Kraniomandibuläre System in der Regulation des Körpergleichgewichts im Schwerkraftfeld der Erde. Das zentrale Regulationsorgan ist dabei das Kleinhirn. Es bekommt seine Afferenzen aus verschiedenen Sensoren und Rezeptoren: aus dem Sehsinn, aus dem Hörsinn und dem Gleichgewichtssinn, aus den Propriozeptoren aller Stütz- und Bewegungsmuskeln (vor allem der Fußsohle) und nicht zuletzt aus den Rezeptoren des N. trigeminus im Zahnahlteapparat jedes Zahnes, den Kaumuskeln und der Kapseln der Kiefergelenke. Entsprechend dieses sensorischen und rezeptorischen Inputs reguliert das Kleinhirn efferent das Körpergleichgewicht. Das Ergebnis dieses Regulationsvorgangs ist die Körperhaltung. In unserem Buch über Kraniofaziale Orthopädie haben wir diese neurophysiologischen Zusammenhänge ausführlich beschrieben.

Okklusionsstörungen aufgrund von Formstörungen der Kauflächen, Zahnfehlstellungen, fehlenden Antagonisten und/oder Kieferanomlien geben störenden afferenten Input an das Kleinhirn. Dies kann zu Körperfehlhaltungen und entsprechenden muskulären Überlastungen und Schmerzen führen. Auch Schwindelerkrankungen können die Folge sein. Mit einer Stabilisierungsschiene können wir für störungsfreien propriozeptiven Input sorgen und therapeutisch auf Körperfehlhaltungen einwirken.